FAQ Scheuerleisten


FAQ Scheuerleisten

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Welche Qualität erhalte ich?
Ab welchen Mengen kann man bei Ihnen bestellen?
Sind auch andere Profilabmessungen bestellbar?
Wie werden Ihre Schäftungen geschnitten?
Wie werden Ihre Schäftungen verleimt?
Wie gehe ich bei geschäfteten Scheuerleisten bei der Montage vor?







Zum Anfang der Seite Welche Qualität erhalte ich?

Alle Leisten sind frei von Ästen, Rissen und weisen auch kein Splintanteil auf. Die Oberflächen sind fein geschliffen.
Bei diesem Profil behalten wir uns vor bis zu 10% längere Leisten als bestellt zu liefern und abzurechnen.



Zum Anfang der Seite Ab welchen Mengen kann man bei Ihnen bestellen?

Bei uns gibt es keine Mindestbestellmenge, somit können Sie auch Kleinststücke wie zum Beispiel: 3x200mm Länge (oder noch kleiner) erhalten
(Bitte beachten Sie, das wir evtl. bei diesem Profil einen Mindermengenzuschlag berechnen).



Zum Anfang der Seite Sind auch andere Profilabmessungen bestellbar?

Ja, wir können Ihnen diese Profile auch in anderen Dimensionen (auch bei kleineren Mengen) herstellen.
Für die Produktion benötigen wir eine Skizze des Querschnittes oder Sie senden uns ein Muster ein.



Zum Anfang der Seite Wie werden Ihre Schäftungen geschnitten?

Die Schäftungen werden in einem ca. 1:10 Verhältnis geschnitten, das Bedeutetet, dass der Schrägschnitt ca. der 10 fachen Länge des Leistenquerschnittes entspricht, damit Sie dadurch eine dauerhafte Verleimung erzielen können.
Der Verlauf einer jeden Schäftung erfolgt von Bordwand Bugseite in Richtung Außenkante-Profil Heckseite.



Zum Anfang der Seite Wie werden Ihre Schäftungen verleimt?

Eine einfache Methode eine Schäftung zu verleimen möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen.
Nehmen Sie als Unterlage ein Stück Spanplatte oder Sperrholzplatte und fixieren Sie einen Teil der Scheuerleiste mit ein- oder zwei Schraubzwingen genau an der Schnittkante der Unterlage.






Säubern Sie die Schäftung und legen Sie unterhalb der Schäftung ein Stück Papier oder Folie, damit Ihnen nach dem Verleimvorgang nichts festklebt. Tragen Sie an beiden Schäftungsschnitten den seewasserfesten Leim dünn auf.









Fixieren Sie nun auch den zweiten Teil der Scheuerleiste an der Schnittkante, und zwar genau so, dass die Schäftungen genau übereinander liegen.






Als Druckzulage können Sie ein weiteres kleineres Stück Brett verwenden. Achten sie aber darauf, dass es etwas länger als der eigentliche Schäftungsschnitt ist und legen Sie sich auch hier ein Stück Folie oder Papier zwischen Druckzulage und Schäftung.







Mit drei- oder vier Schraubzwingen wird nun der eigentliche Druck auf die Schäftung ausgeübt. Quilt auf der gesamten Schäftungslänge der Leim an den Seiten heraus, ist dies ein gutes Zeichen. Wischen Sie den überschüssigen Leim mit einem naßen Lappen ab und kontrolieren Sie sorgfältig (!) ob die Leistenenden auch tatsächlich dicht aufeinanderliegen. Gegebenenfalls setzen Sie zusätzliche Schraubzwingen.







Lassen Sie die Schraubzwingen mindestens 12 Stunden sitzen, bevor Sie diese entfernen. Danach wird die Schäftung nur noch leicht nachgeschliffen.



Zum Anfang der Seite Wie gehe ich bei geschäfteten Scheuerleisten bei der Montage vor?

Die Schäftungen der Scheuerleisten werden zuerst verleimt, da je länger die Leiste wird, um so besser können Sie die Leiste später paralell der Schiffsform anpassen. Sind die Schäftungen verleimt, sollte die Scheuerleiste einmal trocken am Rumpf anmontiert und mit ein paar wenigen Schrauben fixiert werden. Achten Sie darauf, dass Sie bei der größten Biegung des Schiffes mit der Montage anfangen, da es Ihnen sonst passieren kann, dass der Rest der Leiste zu kurz wird und Sie somit nicht mehr genug Hebelkraft besitzen die Leiste an der Schiffsform herumzuziehen.


Makieren Sie den Sitz der Leiste am Rumpf kurz rechts und links mit einem feinen Stift- und reißen Sie auch die restlichen Bohrungen an. Entfernen Sie die Leiste nochmal kurz, schleifen Sie den Untergrund wo die Leiste sitzen soll an und säubern Sie ihn auch nochmal gründlich. Tragen Sie mit einem Zahnspachtel einen dauerelastischen Kleber (wie zum Beispiel Sikaflex) genau zwischen den beiden Makierungen auf, bevor Sie dann mit der eigentlichen Endmontage beginnen.